Die Prävalenz depressiver Beschwerden in der älteren Bevölkerung der Bundesrepublik Deutschland und die Bedeutung methodischer Aspekte für die identifizierten Prävalenzen
Heide Glaesmer, Thomas W. Kallert, Elmar Brähler, Dirk Hofmeister, Thomas Gunzelmann · Psychiatrische Praxis · 2010 · Heft 02 · S. 71-77
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung ANLIEGEN Die Prävalenzangaben depressiver Beschwerden im Alter variieren stark. METHODIK In einer repräsentativen deutschen Bevölkerungsstichprobe ab 50-jähriger (n = 1156) wurden depressive Beschwerden mittels ADS (Allgemeine Depressionsskala) und PHQ-2 (2-Item-Kurzscreener des Patient Health Questionnaire) erfasst. ERGEBNISSE 15,9 % der Stichprobe wurden mittels ADS, 9,6 % mittels PHQ-2 als depressiv klassifiziert. Die ADS findet höhere Prävalenzen als der PHQ-2. Je nach Altersgruppe werden 3,6–7,8 % der Stichprobe nur vom PHQ-2 und 9,0–14,9 % nur von der ADS identifiziert. SCHLUSSFOLGERUNGEN D…