CareLit Fachartikel

Entweichung eines Patienten aus einer Klinik mit offenen Türen. Wie beurteilen Gerichte die Frage der Verantwortlichkeit?

Erdmann Fähndrich, Ingrid Munk · Psychiatrische Praxis · 2010 · Heft 02 · S. 89-91

Dokument
1046299
CareLit-ID
Jahr
2010
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Psychiatrische Praxis
Autor:innen
Erdmann Fähndrich, Ingrid Munk
Ausgabe
Heft 02 / 2010
Jahrgang 37
Seiten
89-91
Erschienen: 2010-03-01 00:00:00
ISSN
0303-4259

Zusammenfassung

Zusammenfassung Ein gerichtlich untergebrachter Patient entweicht aus einer Klinik, die konzeptuell mit unverschlossenen Türen arbeitet. Zwei Tage nach der Entweichung stürzt er aus dem 5. Stock eines Wohnhauses und verletzt sich dabei schwer (Querschnittslähmung). Die folgenden Prozesse um Schmerzensgeld und die Folgekosten werden bis zum Kammergericht Berlin (oberstes Landesgericht) ausgetragen. Stets ging es um die Frage, ob die Klinik durch die offene Tür ihre Pflicht verletzt habe und deshalb schuld an dem aus der Entweichung folgenden Unfall sei. Aufgrund einer nachvollziehbaren Dokumentation der Klinik st…

Schlagworte

gerichtliche Unterbringung Entweichung Schizophrenie offene Türen involuntary admission absconding schizophrenia open-door-system Psychiatrische Praxis