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Zerebraler Abszess als Erstmanifestation einer pulmonalen arteriovenösen Malformation bei Morbus Osler

V. Moshagen, H. Sahl, K. Wessel · Aktuelle Neurologie · 2010 · Heft 02 · S. 89-91

Dokument
1046303
CareLit-ID
Jahr
2010
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Aktuelle Neurologie
Autor:innen
V. Moshagen, H. Sahl, K. Wessel
Ausgabe
Heft 02 / 2010
Jahrgang 37
Seiten
89-91
Erschienen: 2010-03-01 00:00:00
ISSN
0302-4350

Zusammenfassung

Zusammenfassung Der Morbus Osler ist eine autosomal-dominant vererbte Erkrankung der Gefäßwand. Häufig treten pulmonale arteriovenöse Malformationen (pAVM) auf, die einen erheblichen Risikofaktor für paradoxe Embolien und Abszesse darstellen. Wir berichten über einen Patienten mit Morbus Osler und Hirnabszess mit Nachweis einer großen pAVM. Diese konnte im Verlauf embolisiert werden. Bei Hirnabszessen, aber auch embolischen zerebralen Ischämien unklarer Genese sollte differenzialdiagnostisch an den Morbus Osler gedacht werden, da die Möglichkeit einer sehr wirksamen Sekundärprophylaxe besteht.

Schlagworte

Morbus Osler zerebraler Abszess pulmonale arteriovenöse Malformation hereditary haemorrhagic telangiectasia cerebral abscess pulmonary arteriovenous fistula Aktuelle Neurologie