Sofortige offene chirurgische Behandlung von Zytostatika-Paravasaten der oberen Extremität
P. Telisselis, G. Heers, B. Plock, C. Baier, R. Neugebauer, B. Füchtmeier · Handchirurgie · Mikrochirurgie · Plastische Chirurgie · 2010 · Heft 04 · S. 247-250
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Zytostatika-Paravasate können zu ausgedehnten Haut- und Weichteilnekrosen führen, welche auch Sehnen, Nerven und Gefäße schädigen. Die notfallmäßige chirurgische Behandlung solcher Paravasate mittels Liposuction ist derzeit die Therapie der Wahl. Die notfallmäßige offene chirurgische Behandlung von Zytostatika-Paravasaten mit hohem Nekrosepotenzial stellt eine Behandlungsalternative dar. Zehn Patienten mit solchen Paravasaten wurden notfallmäßig mit einem offenen chirurgischen Wunddebridement behandelt. Alle Patienten wurden prospektiv nachbeobachtet. Von 10 Patienten heilten 9 primär. In einem F…