Angiografisches Moyamoya bei Glykogenose Typ IA – Management bei einer erwachsenen Patientin Fallbericht mit Schwerpunkt auf der Behandlung: beidseitige Encephalo-Duro-Arterio-Myo…
C. Weiss, T. N. Witt, G. Fesl, J. Geisler, J. C. Tonn · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2010 · Heft 03 · S. 154-160
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Angiografisches Moyamoya ist eine seltene zerebrovaskuläre Erkrankung mit Häufung in Asien. Progrediente Obstruktion der hirnversorgenden Arterien führt zu zerebralen Ischämien, meist bereits im frühen Kindesalter und ist verbunden mit ausgeprägter Kollateralisation, welche in der Angiografie den Aspekt von Rauch (japan.: moya moya) imitiert. Als operative Therapieoptionen existieren direkte und indirekte Anastomoseverfahren, wobei prospektive, randomisierte Studien zur Therapiewahl bislang fehlen. Bei einer 23-jährigen Glykogenose Typ IA-Patientin mit transitorischer ischämischer Attacke wurde d…