Erbliche Tumorerkrankungen – psychosoziale und familiäre Aspekte
Monika Keller · PiD - Psychotherapie im Dialog · 2010 · Heft 02 · S. 151-154
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Mit der Identifizierung einiger Gene für erblich bedingte Brust- und Darmkrebserkrankungen können Angehörige aus Familien mit gehäuften Krebserkrankungen ihren Anlagestatus in Erfahrung bringen. Mit dem Eintritt ins „genetische Zeitalter” stehen Familien vor neuen Aufgaben: Vor dem Hintergrund familiärer Krankheitserfahrungen haben sie komplexe Entscheidungen zu treffen, neue genetische Informationen zu verarbeiten und einen rationalen Umgang mit Bedrohung und Ungewissheit zu finden. Familien profitieren von einem interdisziplinären und familienorientierten präventiven Ansatz, der sowohl medizini…