Lässt sich das Outcome bei angeborener Zwerchfellhernie verbessern?
P Lasch, C Lorenz · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2010 · Heft 02
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zwerchfellhernien sind mit etwa 4–5 Fällen/10.000 Lebendgeborene seltene angeborene Fehlbildungen. Nur etwa 10% betroffener Neugeborener werden jenseits der Neonatalperiode, z.T. erst im fortgeschrittenen Kleinkindesalter diagnostiziert. Die Erstversorgung Neugeborener mit gesicherter Zwerchfellhernie ist heute die Domäne einer qualifizierten neonatologischen Intensivtherapie und somit kein primär kinderchirurgischer Notfall. Die Operabilität des Kindes wird, wenn immer möglich, am möglichst geringen Erwartungsrisiko pulmonaler und zirkulatorischer Probleme festgemacht, unter denen die therapierefraktäre pulmona…