Efflux erhöht die QRDR-Mutationsfrequenz (quinolone resistance determining region) in Fluorchinolon-sensiblen Pneumokokken
C Duesberg, N Michaylov, D Rudolf, T Fuehner, T Welte, MWR Pletz · Pneumologie · 2010 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund Fluorchinolon-Resistenz entsteht durch schrittweise Mutationen: Einzelmutationen erhöhen die MHK nur geringfügig, jedoch steigt die Wahrscheinlichkeit weiterer Mutationen. Effluxpumpen ermöglichen ein längeres Überleben durch Reduktion der intrazellulären Antibiotikakonzentration. Folglich sollten Efflux-positive Bakterien mit höherer Wahrscheinlichkeit Fluorchinolonresistenz entwickeln als Efflux-negative. Fragen: Reduzieren die Efflux-Inhibitoren Reserpin und Verapamil die Mutationsfrequenz? Weisen Fluorchinolon-sensible Efflux-positive Pneumokokken höhere Mutationsfrequenzen auf als Efflux-negativ…