iLED – ein Leuchtdiodenmikroskop revolutioniert die Tuberkulose Diagnostik in Hochprävalenzländern
H Hoffmann, P Nabeta, D Ha, J Sarojini, F Krapp, S Rienthong, C Paramasivan, C Boehme · Pneumologie · 2010 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Tuberkulose-Diagnostik basiert in Hochprävalenzländern größtenteils auf Mikroskopie. Die meisten Zentren der Welt verwenden dafür die Lichtmikroskopie nach Ziehl-Neelsen Färbung. Die Nachteile sind die geringe Sensitivität, zu lange Mikroskopiezeiten und der enormer Aufwand, Personal zu trainieren und zu überwachen. Sehr viel moderner ist die Fluoreszenzmikroskopie nach Auramin-Färbung. Die Sensitivität ist höher, die Mikroskopie-Zeit geringer. Der Nachteil dieses Verfahrens war bislang aber sein hoher Preis. Die Stative kosteten ein Mehrfaches der Lichtmikroskope und die benötigte Quecksilberdampflampe etwa…