Amiodaron-induzierte Schilddrüsenfunktionsstörungen
N Gassanov, M Dietlein, E Caglayan, E Erdmann, F Er · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2010 · Heft 16 · S. 807-811
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei etwa der Hälfte aller langfristig mit Amiodaron behandelten Patienten entwickeln sich unter Therapie anomale Schilddrüsenfunktionsparameter. Amiodaron besitzt vielfältige Wirkungen auf die Schilddrüsenfunktion, woraus eine klinisch relevante Hypo- oder Hyperthyreose resultieren kann. Die Thyreopathien unter Amiodaron sind die häufigsten Gründe für das vorzeitige Absetzen von Amiodaron. Dieser Beitrag gibt eine Übersicht über die Amiodaron-induzierten Änderungen der Schilddrüsenfunktion sowie deren Diagnostik und Therapiemöglichkeiten.