Klinische Aspekte der Multiplen Sklerose
S Jander · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2010 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Multiple Sklerose (MS) ist die häufigste chronisch-entzündliche ZNS-Erkrankung. Ätiopathogenetisch wird eine wichtige Rolle pathogener Autoimmunität angenommen, die aus einer Interaktion genetischer Faktoren mit Umgebungseinflüssen resultiert. Klinisch ist die Erkrankung durch räumlich und zeitlich disseminiertes Auftreten fokal-neurologischer Defizite gekennzeichnet. Dies führt bei vielen Patienten zu einer typischen schubförmig-remittierenden Verlaufsdynamik. Neuropathologisches Korrelat der schubartigen Exazerbationen sind entzündlich-demyelinisierende Läsionen, die im Falle klinischer Schübe neu entstehe…