Unterschiedliche Aktivierungsmuster im operkulären und posterioren cingulären Kortex bei der Schmerzwahrnehmung in Patienten mit chronischem regionalem Schmerzsyndrom
W Freund, AP Wunderlich, G Stuber, F Mayer, P Steffen, M Mentzel, F Weber, BL Schmitz · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2010 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Ziele: Das chronische regionale Schmerzsyndrom (CRPS, in Deutschland oft als M. Sudeck bezeichnet) tritt posttraumatisch oder postoperativ mit endgültig ungeklärter Pathogenese auf. Unter der Vorstellung ursächlicher zentraler Prozesse in der Schmerzwahrnehmung bei CRPS wurde eine Studie mit funktioneller Kernspintomographie (fMRI) über die Wahrnehmung von graduierten elektrischen Reizen durchgeführt. Methode: 10 Patienten mit CRPS an der linken Hand wurden mittels abgestufter elektrischer Reizung des Zeigefingers im fMRI untersucht. Ihre Daten wurden mit einer Vergleichsgruppe aus 15 gesunden Probanden verglich…