Freeman-Sheldon-Syndrom – Kasuistik
S Zauner, A Ramoni, I Strobl, S Navarro-Psihas, C Pototschnig · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2010 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Beim Freeman-Sheldon Sydrom (Craniocarpotarsale Dysplasie, whistling face Syndrom) handelt es sich um eine seltene, meist autosomal-dominant vererbbare Genmutation, die jedoch auch jederzeit als Spontanmutation erstmals in einer Familie auftreten kann. Diese Mutation verursacht Veränderungen im embryonalen Myosin (Heavy Chain MYH3) und bedingt Schädigungen der Muskulatur des Feten. Durch die Fehlfunktion der Myosinköpfchen kommt es zu Fehlstellungen und Bewegungseinschränkungen der betroffenen Gelenke. Charakteristisch sind weiters Anomalien des Gesichtsschädels mit eingesunkenen Augen, Ptosis, klei…