Fetale Neuroradiologie – pränatales MRT, Beratung und klinischer Verlauf
D Blondin, J Schaper, D Klee, T Reihs, R Hammer, U Mödder, M Messing-Jünger · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2008 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Ziele: In der Pränataldiagnostik ist die fetale MRT eine sinnvolle Ergänzung zur Screeningmethode der Wahl, dem Ultraschall, und sollte nach Auffassung der meisten Autoren zwischen der 23.-32. SSW erfolgen. Die klinische, postnatale Entwicklung der Kinder mit einer Fehlbildung des ZNS ist jedoch zumeist nicht anhand der Bildgebung vorhersagbar. Die Beratung der Eltern ist daher eingebunden in statistische Daten und Erfahrung. Die ergänzenden Informationen durch eine fetale MRT sind hierbei jedoch ein wichtiger Baustein. Methode: Bei 15 Schwangeren (29±5 Jahre) wurde nach einem pathologischen sonographischen Befu…