Thrombophile Mutationen bei Fertilitätsstörungen
M Metzig, F Austrup, E Gödde · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2008 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Es ist bekannt, dass eine Korrelation zwischen dem Auftreten wiederholter klinischer Spontanaborte und dem Vorliegen hereditärer Thrombophilien (Faktor-V, Faktor-II (Prothrombin), Methylentetrahydrofolatreduktase) besteht. Jedoch auch bei Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch, bei denen sich erst gar keine Schwangerschaft einstellt, konnte eine erhöhte Prävalenz an Gerinnungsstörungen gefunden werden. Es ist vorstellbar, dass ungünstige Versorgungsverhältnisse der Uterusschleimhaut bedingt durch Mikrothrombosierungen die Implantation der Zygote im Endometrium erschweren. Weil die Zygote dann vorzeitig verloren geh…