Milde Form eines zentralen kongenitalen Hypoventilationssyndroms im Neugeborenenalter
A Letzgus, A Schulze, AW Flemmer, M Hammel, A Holzinger · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2008 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Das zentrale Hypoventilationssyndrom (Undine-Syndrom) ist ein seltenes Krankheitsbild, bei dem es zu einem Verlust der autonomen Steuerung der Atmung im Schlaf kommt. Dies führt zu einer Hyperkapnie und Hypoxämie, weshalb der Großteil der Patienten während dem Schlaf künstlich beatmet werden muss. Mögliche assoziierte Symptome sind M. Hirschsprung, autonome Dysregulation oder die Entwicklung von Neuroblastomen. Fallbericht: Wir berichten von einem Mädchen, welches nach einer unauffälligen Schwangerschaft nach 36 +3 SSW mit primärer Sektio bei Plazenta prävia geboren wurde. Aufgrund einer ausgeprägte…