Hydrops fetalis, Anämie und persistierende Thrombozytopenie bei einem Frühgeborenen der 29. SSW
H Prießmann, H Roiha, N Konstantopoulos, M von Poblotzki, S Hiedl · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2008 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Kasuistik: Eine 20-jährige IG 0P stellte sich nach bislang unauffälliger Schwangerschaft mit 28+5 SSW wegen Blutungen vor. Bei Verdacht auf Plazentalösung und Nachweis eines Hydrops fetalis erfolgte die Geburt durch Notsectio. Postnatal musste das Kind sofort intubiert werden. Apgar 4/5/7/7. Der Junge wies multiple Petechien auf. Es bestand eine massive Thrombozytopenie (9000/µl) und ausgeprägte Anämie (Hb 8mg/dl). Aufgrund deutlicher Hämolysezeichen und starkem Bilirubinanstieg erfolgte am ersten Tag eine Austauschtransfusion. Im Anschluss normalisierte sich der Hämatokrit. Die schwere Thrombozytopenie persisti…