Rasburicase bei Hyperuricämie im Rahmen einer leukämoidem Reaktion bei einem extrem unreifen Frühgeborenen
T Strahleck · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2008 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Stark erhöhte Harnsäurewerte insbesondere bei Tumorlyse und Leukämie führen zu einer Uratnephropathie. Bei Frühgeborenen erhöht eine vermehrte Harnsäureausscheidung das Risiko der Nephrokalzinose. Zur Vermeidung einer Uratnephropathie wird Rasburicase bei Kindern und Erwachsenen als nebenwirkungsarmes Medikament eingesetzt. Fragestellung: Kann Rasburicase auch bei einem extremen Frühgeborenen eingesetzt werden? Falldarstellung und Ergebnisse: Die Geburt eines Frühgeborenen 25+ 0 SSW (Geburtsgewicht 720g) erfolgte spontan im Rahmen eines Amnioninfektionssyndroms nach Steroidprophylaxe. Am 3. Lebensta…