Antiretrovirale Transmissionsprophylaxe und Resistenzentwicklung in der Schwangerschaft HIV-infizierter Frauen
A Gingelmaier, J Eberle, M Sovric, R Kästner, B Kost, K Friese · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2008 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Kommt es durch die antiretrovirale Transmissionsprophylaxe HIV-infizierter Schwangerer ohne eigene Therapieindikation zu einer Resistenzentwicklung, die deren zukünftige eigene Therapieoptionen einschränkt? Methodik: Vor Ansetzen einer antiretroviralen Prophylaxe in der Schwangerschaft und 4–8 Wochen nach Absetzen derselben wurde prospektiv eine genotypische Resistenztestung durchgeführt. Verschiedene immunologische und virologische Parameter wurden mitberücksichtigt. Es kamen unterschiedliche Resistenzalgorhythmen zur Anwendung. Ergebnisse: 32 HIV-infizierte Patientinnen zeigten bei der Interpret…