Alarmine und ihre Bedeutung für entzündliche Hauterkrankungen
Y. Dombrowski, S. Koglin, T. Ruzicka, J. Schauber · Aktuelle Dermatologie · 2010 · Heft 12 · S. 467-470
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Körpereigene antimikrobielle Peptide (AMP) bilden einen Schutzfilm auf unserer Haut und schützen sie vor bakteriellen und viralen Infektionen. Neben ihrer Funktion in der Infektabwehr initiieren und koordinieren AMPs zudem die kutane Immunantwort und sind als sogenannte „Alarmine” ein wesentlicher Bestandteil des angeborenen Abwehrsystems. Entzündliche Hautkrankheiten, die mit einer Barrierestörung assoziiert sind, wie das atopische Ekzem, Psoriasis oder Rosazea, sind gekennzeichnet durch eine Fehlregulation des AMP Cathelicidin. Während bei der Rosazea eine fehlerhafte Proteinspaltung von Cathel…