Apitherapie in der Onkologie
Karsten Münstedt, Matthias Kalder · Deutsche Zeitschrift für Onkologie · 2010 · Heft 04 · S. 182-184
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bienenprodukte und insbesondere Honig finden in den letzten Jahren zunehmend auch in der Onkologie Anwendung. Inhaltsstoffe von Honig und Bienenkittharz haben antiproliferative und immunstimulierende Wirkungen. Honig wird unter anderem erfolgreich bei der lokalen Behandlung von schwer heilenden Wunden und exulzerierenden Tumoren angewendet. Die höchste Evidenz hat derzeit die Vorbeugung und Behandlung der strahlentherapieinduzierten Mukositis bei Kopf-Hals-Tumoren. Aufgrund einer möglichen Problematik in Bezug auf eine Kontamination mit Clostridien sollte medizinischer Honig verwendet werden.