Toxisch bedingte neonatale hämolytische Heinzkörperanämie als seltene Differenzialdiagnose einer Hyperbilirubinämie
N Heiner, V Distel, I Brösse, R Kaiser, A Trotter · Klinische Pädiatrie · 2010 · Heft 06
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Neben den klassischen Ursachen der häufigen Hyperbilirubinämie muss vor allem bei negativem Coombstest auch an seltene Ätiologien gedacht werden. Kasuistik: Weibliches Kind einer 32-jährigen 1-Gravida, 1-Para, Spontanpartus nach 41+1/7 Schwangerschaftswochen, SS-Verlauf unauffällig, während der SS keine Medikamenteneinnahme, keine familiären Vorerkrankungen. Im Alter von 3 Stunden fiel eine ausgeprägte zentrale Zyanose bei sonst unauffälliger Klinik und normaler Sauerstoff-Sättigung (97%) auf. Die Blutgasanalyse zeigte unauffällige Werte (pO2 71mmHg arteriell), Hb-Wert 20,2g/dl. Das Blut fiel durch…