CareLit Fachartikel

Stigma, Ethik und das Recht auf Opioidsubstitution

R. Hämmig · Suchttherapie · 2010 · Heft 03 · S. 116-120

Dokument
1047565
CareLit-ID
Jahr
2010
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Suchttherapie
Autor:innen
R. Hämmig
Ausgabe
Heft 03 / 2010
Jahrgang 11
Seiten
116-120
Erschienen: 2010-08-01 00:00:00
ISSN
1439-9903

Zusammenfassung

Zusammenfassung Drogenabhängigkeit ist mit Stigma und entsprechenden Diskriminierungen verbunden. Dies hat negative gesundheitliche Folgen. Stereotype verhindern immer noch, dass Sucht in der Gesellschaft als Krankheit angesehen wird, obschon sie in den Klassifikationssystemen ICD-10 und DSM IV-TR als solche angesehen wird. Einer der Gründe liegt darin, dass heute Sucht nach wie vor schlecht konzeptualisiert ist. Gemäß dem psychoanalytischen Modell von Rado (1926) werden durch Drogen die Ich-Funktionen verändert, was mit neueren neurowissenschaftlichen und psychologischen Konzepten kompatibel ist. Das unterschie…

Schlagworte

Stigma Diskriminierung Suchttheorie Ethik und Sucht Menschenrechte internationale Vereinbarungen Recht auf Substitution discrimination theory of addiction ethics and addiction human rights international treaties right for substitution Suchttherapie