Erhöhte Apoptoserate in der Leber als Stimulus für Proliferation und Hepatokarzinogenese
R Boger, A Weber, B Vick, J Haybaeck, S Zoller, T Urbanik, A Teufel, PR Galle, M Schuchmann, M Heikenwälder, H Schulze-Bergkamen · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2010 · Heft 08
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der programmierte Zelltod (Apoptose) ist nicht nur in der Embryonalentwicklung von großer Bedeutung, sondern dient auch der Erhaltung der Gewebshomöostase, z.B. in der Leber. Allgemein assoziiert man eine erhöhte Apoptosesensitivität von Hepatozyten mit chronischen Leberschäden, wohingegen eine erhöhte Apoptoseresistenz mit der Entstehung des hepatozellulären Karzinoms in Zusammenhang gebracht wird. Wir konnten bereits zeigen, dass es in Mäusen, in denen leberspezifisch das anti-apoptotische Bcl-2 Protein Myeloid cell leukemia-1 (Mcl-1), ausgeschaltet wurde, spontan zu gesteigerter Apoptose und Leberschädigung k…