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Polyglobulie

D Köhler, D Dellweg · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2010 · Heft 46 · S. 2300-2303

Dokument
1047900
CareLit-ID
Jahr
2010
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift
Autor:innen
D Köhler, D Dellweg
Ausgabe
Heft 46 / 2010
Jahrgang 135
Seiten
2300-2303
Erschienen: 2010-11-19 00:00:00
ISSN
0012-0472

Zusammenfassung

Zusammenfassung Eine Polyglobulie wird definiert an der Erhöhung des Hämatokrits bzw. des Hämoglobins (Männer > 18,5 g/dl; Frauen < 16,5). Sie kann durch eine Neoplasie mit Vermehrung eines Zellklons entstehen wie bei Polycythaemia vera. Häufiger sind aber reaktive Formen infolge chronischer Hypoxämie. Physiologischerweise gibt es sie bei Hochlandbewohnern und gelegentlich in der Sportmedizin bei Höhentraining. Erythropoietin und verwandte Substanzen induzieren als Dopingmittel auch eine grenzwertige Polyglobulie. Die Polyglobulie infolge einer chron. Hypoxämie ist ebenfalls reaktiv. Hier kann die Lunge selbst b…

Schlagworte

Polyglobulie Höhenmedizin Doping Hypoxämie Hyperkapnie polycythemia high altitude hypoxemia hypercapnia DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift