Ein neuroophthalmologischer Notfall entschied die Schlacht bei Auerstedt 1806
M Jähne · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2010 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Während der Schlacht bei Jena und Auerstedt 1806 war Karl II. Wilhelm Ferdinand, Herzog von Braunschweig-Wolfenbüttel (1735 –1806) und Bruder von Anna Amalia in Weimar, 71-jährig als Generalfeldmarschall der Oberbefehlshaber der Preußischen Armee. Bei Hassenhausen zerschmetterte ihm am 14. Oktober 1806 eine französische Gewehrkugel durch Kopfschuß rechtes Stirnbein, beide Orbitae mit Kontusion beider Nervi optici und Bulbi. Der Herzog starb knapp einen Monat später an den Folgen seiner schweren Verletzung. Der preußische Regimentschirurg Dr. J. A. Völker behandelte und begleitete den verwundeten und erblindeten…