CareLit Fachartikel

Gibt es eine neuropsychologische Rückfallprävention bei Alkoholabhängigen?

J. Lindenmeyer · Suchttherapie · 2010 · Heft 04 · S. 166-172

Dokument
1047957
CareLit-ID
Jahr
2010
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Suchttherapie
Autor:innen
J. Lindenmeyer
Ausgabe
Heft 04 / 2010
Jahrgang 11
Seiten
166-172
Erschienen: 2010-11-01 00:00:00
ISSN
1439-9903

Zusammenfassung

Zusammenfassung Fortschritte der Neurobiologie haben den Blick auf die suchtbedingten Einschränkungen der Willensfreiheit von Alkoholabhängigen im Moment eines Rückfalls gelenkt. Postuliert wird die überdauernde Existenz eines sogenannten Suchtgedächtnisses, das in rückfallkritischen Momenten mit einer situativen Einschränkung der rationalen Selbstkontrolle durch automatisierte, suchtmittelbezogene Informations- und Appetenz-Prozesse einhergeht. Da diese Rückfallprozesse den Betroffenen häufig nicht bewusst sind, können sie durch herkömmliche Psychotherapieverfahren kaum verändert werden. Der vorliegende Artikel…

Schlagworte

Rückfallprävention Alkoholabhängigkeit Expositionsbehandlung Implizite Trainingsverfahren relapse prevention alcohol dependence cue exposure implicit training Suchttherapie