Ventilator-induced lung injury: Intermedin reduziert pulmonalvaskuläre Permeabilität im Mausmodell
HC Müller, W Kummer, U Pfeil, K Hellwig, D Will, AC Hocke, S Hippenstiel, N Suttorp, M Witzenrath · Pneumologie · 2011 · Heft 02
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die maschinelle Beatmung birgt das Risiko, Lungenschaden (ventilator-induced lung injury; VILI) zu verursachen oder zu aggravieren. Insbesondere in vorgeschädigten Lungen können lungenprotektive Beatmungsstrategien VILI limitieren, jedoch nicht verhindern. Adjuvante pharmakologische Interventionen könnten VILI über protektive Beatmung hinaus reduzieren. In vitro-Studien legen barrierestabilisierende Eigenschaften des endogenen Peptids Intermedin (IMD) nahe. Humane umbilikalvenöse Endothelzellen (HUVECs) wurden mit IMD inkubiert und der transendotheliale elektrische Widerstand (TER) als Maß der Integrität der end…