DNA-Datenbank seltener Bewegungsstörungen
B. Bader, J. Liu, H.A. Kretzschmar, A. Danek · Klinische Neurophysiologie · 2011 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Chorea-Akanthozytose ist eine seltene Differenzialdiagnose des M. Huntington und wird durch Mutationen des VPS13A-Gens verursacht. Der chronisch progrediente Verlauf beginnt typischerweise zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr und ist charakterisiert durch Epilepsie, orofaziale Dyskinesien, Zungenprotrusionsdystonie, choreatische Bewegungsstörung der Extremitäten, des Rumpfes und von Hals und Kopf („Head drops“). Die Erkrankung endet zumeist fatal nach ca. 12 Jahren Krankheitsdauer. Weltweit einzigartig bieten wir seit 2006 eine Westernblot basierte Diagnostikmöglichkeit für diese seltene neurodegenerative Erkrank…