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Können Unionsbürger von Leistungen nach dem SGB II und XII ausgeschlossen werden?

Kunkel, P.-C.; Frey, M.; · ZFSH/SGB, Starnberg · 2008 · Heft 7 · S. 387 bis 394

Dokument
104820
CareLit-ID
Jahr
2008
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
ZFSH/SGB, Starnberg
Autor:innen
Kunkel, P.-C.; Frey, M.;
Ausgabe
Heft 7 / 2008
Jahrgang 47
Seiten
387 bis 394
Erschienen: 2008-07-01 00:00:00
ISSN
1434-5668
DOI

Zusammenfassung

Infolge der EU-Osterweiterung wurde die Frage immer drängender gestellt, inwieweit die steuerfinanzierten Leistungen nach dem SGB XII (Sozialhilfe) und dem SGB II (Arbeitslosengeld II und Sozialgeld) allen Unionsbürger uneingeschränkt zur Verfügung stehen sollen. Eine erste Antwort gab der Gesetzgeber mit der Regelung in § 7 I S2 SGB II, indem er Unionsbürger von Leistungen nach dem SGB II ausgeschlossen hat, wenn sich ihr Aufenthaltsrecht allein aus dem Zweck der Arbeitsuche ergibt. Eine zweite Antwort folgt dann mit einer entsprechenden Regelung in § 23 III Sl SGB XII. Fraglich ist, ob diese Regelungen mit EU-…

Schlagworte

AUSLÄNDER ARBEITNEHMER AUFNAHME RECHT SOZIALHILFE RICHTLINIE ARBEIT LEISTUNG DEUTSCHLAND PORTUGAL TÜRKEI FLÜCHTLINGE ZYPERN ARBEITSVERHÄLTNIS NATUR BERUFSAUSBILDUNG