VEP-Latenzen und Amplituden bei Patienten mit Multipler Sklerose, nicht entzündlichen ZNS-Erkrankungen und bei Gesunden. Prädiktive Werte für die Diagnosestellung
A.D. Funke, T. Lilienfein, A. Grüger · Klinische Neurophysiologie · 2011 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Die Bewertung von visuell evozierten Potentialen (VEP) in der MS-Diagnostik ist aufgrund der variablen Reizantworten im Hinblick auf klare Grenzwerte, ab denen VEP pathologisch sind und für eine MS sprechen, schwierig. VEP verschiedener Patientengruppen werden hinsichtlich diagnostisch relevanter Unterschiede der Reizantwort untersucht. Prädiktive Werte werden verglichen, um einen sinnvollen Grenzwert festzulegen, ab dem VEP auf eine MS hinweisen. Methoden: P100-Latenzen und Amplituden der VEP bei Schachbrettreizung von Patienten mit nach McDonald-Kriterien diagnostizierter MS und akuter demyelini…