Grenzen und Möglichkeiten der Vermeidung von Majoramputationen der unteren Extremität bei Diabetischem Fußsyndrom und arterieller Verschlusskrankheit durch freien Gewebetransfer
S. Schirmer, R. G. Ritter, A. Rice, O. Frerichs, I. C. Wehage, H. Fansa · Handchirurgie · Mikrochirurgie · Plastische Chirurgie · 2011 · Heft 06 · S. 338-344
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung HINTERGRUND: Die Anzahl der Patienten mit Diabetischem Fußsyndrom hat zugenommen. Trotz der besonderen interdisziplinären Aufmerksamkeit, die diesem Krankheitsbild gewidmet wird, kommt es in Deutschland zu über 25 000 Majoramputationen jährlich. In über 70% handelt es sich dabei um Diabetiker. In vielen Fällen bestehen ausgedehnte Defekte in der Belastungszone des Fußes, häufig kombiniert mit einer Osteomyelitis, die eine Deckung durch einen freien Gewebetransfer erfordern, um eine Amputation zu verhindern. Neben freien Muskellappenplastiken stellt der Paraskapular-Lappenplastik eine Alternative…