Schlafbezogene Atmungsstörungen und Arrhythmien Mechanismen, Interaktionen und klinische Relevanz
T Bitter, D Horstkotte, O Oldenburg · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2011 · Heft 09 · S. 431-435
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung In jüngster Zeit erfahren schlafbezogene Atmungsstörungen (SBAS) bei kardialen Erkrankungen zunehmende Aufmerksamkeit. Sowohl die obstruktive schlafbezogene Atmungsstörung als auch die Cheyne-Stokes-Atmung konnten als Komorbiditäten von hoher Prävalenz und prognostischer Relevanz bei verschiedenen kardiovaskulären Krankheitsbildern identifiziert werden. Speziell kardiale Arrhythmien sind seit vielen Jahren als Konsequenz der SBAS bekannt; Hypoxämien und vermehrte Aktivierungen des sympathischen Nervensystems gelten als Triggerfaktoren. Folglich konnten verschiedene klinische Studien eine Assoziat…