Individualisierte BTX-Therapie – State of the Art
R. Benecke · Aktuelle Neurologie · 2011 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der Begriff Zervikale Dystonie wird nach wie vor als Oberbegriff benutzt, wenn es um Dystonien geht, die die äußere Halsmuskulatur betreffen. Aufgrund von komplexen Analysen und Aktivitäten der insgesamt ca. 54 Muskeln und ihrer elektromechanischen Konsequenzen unterscheidet man inzwischen Zervikale Dystonien im engeren Sinne und Kraniale Dystonien, bei denen vorwiegend Muskeln betroffen sind, die ihren Ansatz oder Ursprung direkt im Bereich eines Schädelknochens haben und daher bei Kontraktion auch eine Kopfbewegung auslösen. Viele Patienten zeigen eine Kombination von Zervikaler und Kranialer Dystonie im enger…