Konventionelle Röntgendiagnostik und Durchleuchtung im Neugeborenen- und Kindesalter
M Sinzig · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2011 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Kinder mit angeborenen Veränderungen des Gastrointestinal (GI)-Traktes – zumeist Obstruktionen – werden nahezu immer in den ersten Tagen nach der Geburt klinisch auffällig. Mitunter gelingt es in der fetalen Sonographie oder MRT, die Diagnose bereits präpartal zu stellen. Bei den intestinalen Obstruktionen des Neugeborenen wird prinzipiell zwischen hohen und tiefen Obstruktionen unterschieden. Postpartal ist bei Verdacht auf eine intestinale Obstruktion das antero-posteriore Nativröntgenbild des Abdomens zumeist unerlässlich und reicht zur Diagnosestellung häufig aus: je mehr gasgefüllte, dilatierte Darmschlinge…