Unglaublich
N.N. · Endoskopie heute · 2012 · Heft 01 · S. 53-55
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Wenn bei einer während eines Beobachtungszeitraumes von zwei Jahren viermal vorgenommenen Gastroskopie ein Magenkarzinom nicht erkannt und bei mehrfachen Ultraschalluntersuchungen des Abdomens eine Schrumpfniere übersehen wird, so spricht dies für schwere Befunderhebungsfehler, die zu einer Beweislastumkehr führen. Wenn dabei viermal ein identischer Befund (Refluxösophagitis, Antrumgastritis, Bulbitis / Duodenitis) erhoben wird, muss dies bei fehlender Gewebsentnahme dahingehend interpretiert werden, dass das letztlich zum Tode führende Antrumkarzinom die gesamte Zeit präsent war.