KRAS-, NRAS-, PIK3CA- und BRAF-Genotypen im synchronen und metachronen primären Kolorektalen Karzinom und deren diagnostischen und therapeutischen Implikationen
K Balschun, J Haag, AK Wenke, C Röcken · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2011 · Heft 08
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Die KRAS-Genotypisierung spielt bei der zielgerichteten und individualisierten Therapie des fortgeschrittenen kolorektalen Karzinoms (KRK) eine wegweisende Rolle. Dabei gilt die KRAS-Mutation als negativ prädiktiver Biomarker, bei dessen Nachweis eine Anti-Epidermal-Growth-Factor-Receptor (EGFR)-Antikörpertherapie mit Cetuximab (Erbitux®) oder Panitumumab (Vectibix®) ineffektiv ist. Letztlich wirkt diese Therapie jedoch nur bei 60% der Patienten mit einem KRAS-Wildtyp-KRK, so dass die Suche nach weiteren prädiktiven Biomarkern andauert. Ziele: Interessiert an den diagnostischen und therapeutischen Ko…