Fetale Überwachung durch nicht-invasives fetales Langzeit-EKG – Eine Übersicht zu Indikationen, Befunden und Konsequenzen mit Anwendungsbeispielen
G Seliger, S Seeger · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2011 · Heft 11
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Ziel: Zur ante- und subpartalen Aufzeichnung der fetalen Herzfrequenz (FHF) ist das CTG etabliert. Die abdominale FHF-Erfassung erfolgt mittels Ultraschalldopplersignal. Bereits seit längerem wird untersucht, ob die nicht invasive fetale Elektrokardiographie (fEKG) eine erweiterte fetale Zustandsdiagnostik ermöglicht [1, 2]. Den Erfolg bisher limitierend war u.a. eine hohe Signalverlustrate von 50%. Durch verbesserte Signalqualität [5] und „millisekundengenaue“ Evaluation der Herzzeitintervalle [6, 7] wurde das fEKG für den klinischen Alltag tauglich gemacht [8]. Sowohl bei spez. diagn. Fragen (Long-QT-Syndrom,…