Fallbericht: Vogt-Koyanagi-Harada-Syndrom mit beidseitigem Makulaödem
A Bratfisch, A Liekfeld · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2011 · Heft 11
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Das Vogt-Koyanagi-Harada-Syndrom ist eine immunologische Erkrankung mit T-Zell-assoziierter Toxizität bezogen auf Melanozyten. Typisch ist eine diffuse granulomatöse Panuveiitis mit seröser Netzhautablösung, im Fall unseres Patienten mit massivem Makulaödem. Methode: Zur stationären Aufnahme kam ein 38-jähriger Mann mit einer subakuten Sehverschlechterung mit Schleiersehen und Metamorphopsien. Der Visus (cc) war rechts 0,6p und links 0,1 exzentrisch. Die Vorderabschnitte zeigten sich unauffällig, funduskopisch zeigte sich ein Makulaödem links>rechts. Wir therapierten bei V.a. Vogt-Koyanagi-Harada-Sy…