Spontane Reorganisation nach frühen Hirnläsionen – welche Unterschiede sind klinisch relevant?
M Staudt · Klinische Neurophysiologie · 2012 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Ziel: Spontane Reorganisationsprozesse nach frühen Hirnläsionen können mit funktioneller Bildgebung und neurophysiologischen Methoden erfasst werden. Dieser Beitrag schildert die klinische Relevanz dieser Verfahren bei Kindern mit frühen Hirnläsionen, mit Fokus auf das sensomotorische System. Methodik: fMRT, TMS, MEG, DTI. Ergebnisse: Vor neurochirurgischen, insbesondere epilepsiechirurgischen Eingriffen sollte bei Kindern mit früh erworbener Hemiparese nach einer Verschiebung motorischer Funktionen aus der geschädigten in die kontra-läsionelle Hemisphäre gefahndet werden. Fallberichte deuten darauf hin, dass de…