Hybrid PET/MRT in der Neuroonkologie – Potential und Grenzen
KJ Langen · Klinische Neurophysiologie · 2012 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die MRT ist derzeit das Verfahren der Wahl zur Diagnostik von Hirntumoren und bietet eine exzellente Darstellung struktureller Veränderungen. Dennoch kann die Abgrenzung des Tumors von unspezifischen Signalveränderungen (Ödem, Nekrose) schwierig sein. Für die Diagnostik von zerebralen Gliomen hat sich die PET mit radioaktiven Aminosäuren wie z.B. F18-Fluorethyltyrosin (FET) als sehr hilfreich erwiesen. Neben einer optimierten Erfassung der Tumorausdehnung bietet die dynamische FET PET wichtige Zusatzinformationen zur Graduierung von zerebralen Gliomen. Mit der Hybrid PET/MRT unter Verwendung eines 3T-MRT mit Bra…