Systematische Untersuchung genetischer Risikofaktoren einer Hepatotoxizität durch den Endothelinantagonisten Bosentan bei Patienten mit pulmonalarterieller Hypertonie (PAH)
HJ Seyfarth, N Favreau, C Tennert, J Rosendahl, C Ruffert, J Mössner, M Halank, P Kovacs, H Wittenburg · Pneumologie · 2012 · Heft 02
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Eine relevante Nebenwirkung der Therapie einer PAH mit Bosentan ist die Erhöhung der Transaminasen, die in vielen Fällen zum Absetzen des Medikamentes führt. Bosentan wird über das Zytochrom CYP2C9 metabolisiert. Genetische Varianten von CYP2C9 (Allele CYP2C9*2 und CYP2C9*3) treten bei Kaukasiern mit hoher Frequenz auf und sind mit einer verminderten Enzymaktivität assoziiert. Die Stoffwechselprodukte werden über die Gallensalzexportpumpe („bile salt export pump“, BSEP, kodiert durch das ABCB11 Gen) aus der Leberzelle transportiert. Eine häufige Variante des ABCB11 Gens, rs2287622, führt zu einem Ami…