Evaluation von EGFR-Mutationen in Adenokarzinomen der Lunge durch 454 Sequenzierung
C Vollbrecht, S Trajanoski, F Mairinger, I Halbwedl, E Stacher, T Maierhofer, G Michelitsch, C Gülly, M Filipits, K Schmid, J Kollmeier, T Mairinger, H Popper · Pneumologie · 2012 · Heft 02
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Bei nicht-kleinzelligen Lungenkarzinomen (NSCLC) auftretende aktivierende Mutationen werden mit dem Ansprechen auf eine Tyrosinkinase-Inhibitor (TKI) Therapie assoziiert. Trotz des therapeutischen Erfolgs der EGFR-TKI Therapie, zeigen etwa 50% der Patienten im Laufe der Behandlung eine Progression des Tumorwachstums, möglicherweise aufgrund resistenter Tumorzellklone die entweder bereits vor einer TKI Behandlung vorhanden sind oder durch sekundäre Mutationen während der TKI Therapie entstehen. Der Selektionsvorteil dieser Klone kann dann zu weiterem TKI unabhängigem Wachstum des Tumors führen. Metho…