Cholesterinembolie-Syndrom: eine seltene, aber schwerwiegende Komplikation bei Atherosklerose
N.N. · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2012 · Heft 21 · S. 1130-1134
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Cholesterinembolien sind eine schwerwiegende Komplikation der Atherosklerose. Hauptsächlich durch Gefäßmanipulation bei endovaskulären oder gefäßchirurgischen Eingriffen kann Cholesterin aus atheromatösen Plaques freigesetzt und über den Blutstrom verschleppt werden. Etwa 20 % der Fälle treten spontan auf. Die Cholesterinkristalle bleiben in kleinen Gefäßen stecken und verursachen eine Entzündung. Bei typischem Verlauf kommt es 2 bis 6 Wochen nach einem Gefäßeingriff zur progredienten Niereninsuffizienz und zu charakteristischen Hautveränderungen. Livedo reticularis und „blue toes“ sind klassisch…