CareLit Fachartikel

Cholesterinembolie-Syndrom: eine seltene, aber schwerwiegende Komplikation bei Atherosklerose

N.N. · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2012 · Heft 21 · S. 1130-1134

Dokument
1049313
CareLit-ID
Jahr
2012
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift
Autor:innen
N.N.
Ausgabe
Heft 21 / 2012
Jahrgang 137
Seiten
1130-1134
Erschienen: 2012-05-01 00:00:00
ISSN
0012-0472

Zusammenfassung

Zusammenfassung Cholesterinembolien sind eine schwerwiegende Komplikation der Atherosklerose. Hauptsächlich durch Gefäßmanipulation bei endovaskulären oder gefäßchirurgischen Eingriffen kann Cholesterin aus atheromatösen Plaques freigesetzt und über den Blutstrom verschleppt werden. Etwa 20 % der Fälle treten spontan auf. Die Cholesterinkristalle bleiben in kleinen Gefäßen stecken und verursachen eine Entzündung. Bei typischem Verlauf kommt es 2 bis 6 Wochen nach einem Gefäßeingriff zur progredienten Niereninsuffizienz und zu charakteristischen Hautveränderungen. Livedo reticularis und „blue toes“ sind klassisch…

Schlagworte

Cholesterinembolie Niereninsuffizienz Livedo reticularis Kortikosteroide Statine cholesterol embolism Renal failure corticosteroids statins DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift