Vermeidung von Chemotherapie-Spätfolgen: Beitrag der Pharmakogenetik
O Zolk, S Radtke, M Paulides, T Langer · Klinische Pädiatrie · 2012 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Optimierte Chemotherapieprotokolle verbessern kontinuierlich die Überlebensraten pädiatrisch-onkologischer Patienten. Die Patienten sind jedoch dem Risiko von Spätschäden durch Zytostatika ausgesetzt. Die Anwendung von Cisplatin ist beispielsweise mit irreversiblen ototoxischen Wirkungen verknüpft. Das ototoxische Risiko wurde in Pilotstudien mit Polymorphismen in Kandidatengenen, z.B. Megalin, Glutathion-S-Transferasen, COMT und TPMT assoziiert. Die Ergebnisse bedürfen jedoch der Bestätigung in Studien mit ausreichender statistischer Power. Ein weiteres Beispiel ist Methotrexat mit zahlreichen organtoxischen Wi…