Kasuistik einer protrahierten letal verlaufenden oberen gastrointestinalen Blutung bei in das Myokard penetrierendem Ulcus ventriculi
K Leonhardt, A Ohse, D Borowski, U Riedel, U Gütz, M Repp · Endoskopie heute · 2012 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Die Gastrointestinale Blutung (GIB) ist im klinischen Alltag der häufigste gastroenterologische Notfall, wobei die obere GIB mit einer Inzidenz zwischen 50–100/100000/Jahr auftritt. Die Blutungsquelle ist dabei oberhalb des Treitz'schen Bandes zu finden und zu ca. 50% auf ein Ulcus duodeni oder ventriculi (Relation 3:2) zurückzuführen. Andere Blutungsursachen mit sinkender Häufigkeit sind Ösophagusvarizen, Refluxösophagitiden, Tumoren, Angiodysplasien, Mallory-Weiss-Läsionen oder GI-Erosionen. Fallbeschreibung: Wir berichten über den Fall eines 70-jährigen Patienten, welcher bereits seit ca. 2 Tagen…