Crizotinib – Molekulare Therapie des Lungenkarzinoms
N.N. · Pneumologie · 2013 · Heft 04 · S. 205-208
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die anaplastische Lymphomkinase (ALK) kann durch eine Gen-Translokation überaktiviert werden und dadurch ein Schlüsselonkogen bei der Progression von Tumorzellen werden. Bei ungefähr 5 % aller Patienten mit fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) lässt sich mittels FISH (Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung) ein Fusionsgen, bestehend aus EML4 (echinoderm microtubule-associated protein-like 4) und ALK, nachweisen, welches zu einer Überaktivierung von ALK führt. Weitere Labortechniken können eine veränderte ALK-Expression nachweisen, wobei die Vergleichbarkeit mit FISH-Ergebnisse…