Stromaveränderungen bei MDS
T Schröder · TumorDiagnostik & Therapie · 2012 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Myelodysplastische Syndrome stellen eine heterogene Gruppe klonaler Knochenmarkerkrankungen dar, die durch eine ineffektive Hämatopoiese und ein erhöhtes Risiko für den Übergang in eine akute myeloische Leukämie charakterisiert sind. Basierend auf der allgemein anerkannten Theorie, dass es sich bei den MDS um eine Erkrankung der Blutstamm- und -progenitorzellen handelt, hat sich ein Großteil der bisherigen MDS-Forschung auf diese Zellen fokussiert und hat insbesondere in der letzten Zeit zur Entdeckung zahlreicher pathogenetisch relevanter Chromosomenveränderungen, Mutationen und epigenetischen Veränderungen gef…