Kongenitaler intrahepatischer portosystemischer Shunt (IPSS) und fetale Wachstumsretardierung
T von Kalle, L Delle Chiaie, P Neuberger · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2012 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Angeborene IPSS im Sinne persistierender embryonaler Kommunikationen zwischen Pfortader und Vena cava inferior gelten als sehr selten. 2006 fanden wir sonographisch bei einem hypotrophen Neugeborenen zwei IPSS. Kurze Zeit später wurde bei einem Fetus mit erheblicher Wachstumsretardierung pränatal ein IPSS nachgewiesen. Seitdem erhielten Früh- und Neugeborene mit Wachstumsretardierung unklarer Genese eine eingehende (Doppler-) Sonografie der Leber. Ergebnisse: 8 Früh-/Neugeborene (4 ♀, 4 ♂). GG minimal 439g unter 3. Perzentile. IPSS nach Park (AJR 1990): 5 x Typ II, 2 x Typ III, 1 x Typ IV. 1 x anoma…