Autoimmune polyglanduläre Syndrome
N.N. · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2013 · Heft 07 · S. 319-330
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Unter einem autoimmunen polyglandulären Syndrom (APS) versteht man die Manifestation von mindestens zwei endokrinen Erkrankungen autoimmuner Genese. Um der Diversität der einzelnen Krankheitsentitäten und der Ausprägungsmuster Rechnung zu tragen, unterteilt man das APS in einen seltenen juvenilen Typ (APS I) monogenetischer Ätiologie und einen häufigeren adulten Typ multifaktorieller Genese, mit kombinationsspezifischen Untergruppen (APS II-IV). Besondere klinische Relevanz haben die frühzeitige Diagnose, die individuelle Therapieanpassung und ein Screening von Risikopatienten. Die Diagnose des A…